Referenzen und Gutachten

Einige Referenzen und Gutachten zu Grossath-Maticek bzw. der Grundlagenforschung im Bezug auf Krankheitsentstehung, Autonomietraining und Krebs

 

„Ich würde das Werk von Grossarth-Maticek von seiner gesellschaftlichen Bedeutung her mit Hegel, Goethe, Einstein oder Heisenberg vergleichen.“

„Ich benutze äußerst ungern das Wort „genial“ und werde es auch bei der Beurteilung von Grossarths Arbeit nicht verwenden. Wenn diese Bezeichnung aber einem interdisziplinären, in der internationalen Sozialforschung tätigen Wissenschaftler zugeschrieben werden müsste, dann würde ich nicht lange zögern und sie Grossarth-Maticek zukommen lassen.“

Professor  Dr. med. Dr. h. c. Hans SchäferUniversität Heidelberg 1996, Paracelsus-Medaille, Gründer und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin.
Aus: Synergetische Präventivmedizin, Ronald Grossarth-Maticek, Springer Verlag, Heidelberg, 2008, S. 25.

 

„Inzwischen habe ich die Daten auszugsweise intensiv analysiert und bin dabei zum Schluss gekommen, dass es sich hier um eine äußerst glaubwürdige und konsistente Datenbank handelt, die bei allen Überprüfungen keine inneren Widersprüche aufweist.

Zunächst möchte ich die allgemeine Methode, die Grossarth-Maticek in seiner Forschung anwendet, erläutern und vor allem deswegen, weil es sich hier in vielen Punkten nicht nur um eine äußerst originelle Methodologie handelt, sondern um eine Methode, welche die weltweite Psychologie und Epidemiologie zur Weiterentwicklung anregen kann.“

Prof. Dr. Werner WittmannLehrstuhl Psychologie II der Universität Mannheim, Otto Selz Institut für Angewandte Psychologie, Mannheimer Zentrum für Arbeit und Gesundheit. Aus: Synergetische Präventivmedizin, Ronald Grossarth-Maticek, Springer Verlag, Heidelberg, 2008, S. 5.

 

„Ich bin der Überzeugung, dass die Güte der wissenschaftlichen Ergebnisse von Ronald Grossarth-Maticek in ihrer Komplexität, Plausibilität und Bedeutung für die psychosomatische Medizin kaum übertroffen werden kann. Während sich die internationale Forschergemeinschaft zu einer gewissen Zeit stark kontrovers mit dem Werk Grossarth-Maticeks auseinandersetzte, zeichnet sich in jüngster Zeit zunehmend die Erkenntnis ab, dass seine Forschungsarbeiten bahnbrechend und ihrer Zeit voraus sind.“

Prof. Dr. phil. Dr. sc. Hans-Jürgen Eysenck, Krebsrisiken-Überlebenschancen, Helm Stierlin/Ronald Grossarth-Maticek, Carl-Auer-Systeme Verlag, S. 9, 2000. Eysenck zählt zu den einflussreichsten Psychologen weltweit.

 

„Sicher ist es schwer, ein Leben lang gebahnte Grundüberzeugungen zu verändern, und sicher gelingt das nicht in jedem Fall. Aber wenn es gelingt, dann nur so, wie es Ronald Grossarth-Maticek hier vorschlägt: Durch die Bewusstmachung und Nutzung der eigenen Ressourcen.“

Prof. Dr. Gerald Hütherdeutscher Neurobiologe. Aus dem Vorwort Autonomietraining, R.Grossarth-Maticek, de Gruyter Verlag, Berlin 2000.

 

„Grossarth-Maticek lässt sich auch als ein Verstörer in dem Sinne bezeichnen, in dem auch Charles Darwin einmal ein Verstörer war: Dieser verstörte bekanntlich viele seiner Zeitgenossen, indem er sie aus ihrem dogmatischen Schlummer – dies ein von Kant benutzter Ausdruck – riss. Die Verstörung seiner Zeitgenossen trug Darwin seiner Zeit an Kritik, ja an Diffamierungen ein. Ähnliches ließe sich auch in Grossarth-Maticeks Fall sagen, aber ich bin sicher, dass ich im Laufe der Zeit auch in diesem Fall mehr und mehr Menschen das Positive an der von ihm ausgelösten Verstörung zu würdigen wissen.“

Prof. Dr. Dr. Helm Stierlin, aus dem Vorwort Autonomietraining, R.Grossarth-Maticek, de Gruyter Verlag, Berlin 2000. Professor Stierlin ist der Mitbegründer der deutschen Familientherapie. Nach ihm wurde das Heidelberger Helm Stierlin Insitut benannt.

 

„In diesem Buch wird ein neues Fach begründet, das sich auf die Erforschung der Wechselwirkungen unterschiedlicher Risikofaktoren konzentriert: die Systemische Epidemiologie und präventive Verhaltensmedizin. Diese Arbeit wird sicherlich auch eine Diskussionsbasis für mögliche Kooperationen der klinischen Zentren und Grundlagenforschungseinrichtungen der Universität Heidelberg mit dem Institut für Präventive Medizin des Europäischen Zentrums für Frieden und Entwicklung sein. Wenn hoch entwickelte und spezialisierte Einzeldisziplinen bei dem Versuch einer interdisziplinären und systemischen Integration, wie sie Grossarth-Maticek erstrebt, zusammentreffen, kann ein hochexplosives, aber auch innovatives Klima entstehen. Der Anstoß für eine systemische Medizin und interdisziplinäre Wechselwirkungsforschung, wie sie in diesem Buch vorgestellt sind, ist, ganz unabhängig von möglichen Kritikpunkten im Detail, sehr zu begrüßen.“

Prof. Dr. Dr. Michael Wannenmacher, ehemanls Vorsitzender des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim. Aus dem Vorwort Systemische Epidemiologie und präventive Verhaltensmedizin chronischer Erkrankungen, R. Grossarth-Maticek, de Gruyter Verlag, Berlin 1999.

 

„Um ein derartiges Forschungsprogramm durchzuführen und zu brauchbaren Anregungen zu kommen, bedarf es neben enormem Fleiß und Arbeitsaufwand auch einer extrem ausgeprägten Genialität, die ich in der langfristigen Zusammenarbeit mit Ronald Grossarth-Maticek immer wieder bewundern und genießen konnte.“
„Es wäre auch begrüßenswert, wenn sich Politiker und Manager mit der Anregung zur problem­lösenden Eigenaktivität, so wie sie Grossarth-Maticek aufzeigt, intensiv befassen könnten.“

Prof. Dr. med. Jan Bastiaans, Ordinarius für Psychiatrie an der Reichsuniversität Leyden, Holland, ehemaliger Präsident des International College of Psychosomatic Medicine und Mitglied im Präsidium der World Psychiatric Association. Aus dem Vorwort Autonomietraining, R. Grossarth-Maticek, de Gruyter Verlag, Berlin 2000.

 

“Wir haben hier am Zürcher Institut einen Teil seiner Arbeiten kontrolliert. (…) Wir haben seine Behauptungen bestätigt gefunden. Zu anderen Aspekten seiner Arbeit kann ich mich natürlich nicht äußern, weil ich diese nicht so gut kenne. Aber ich habe keinen Grund, dort anderes zu vermuten. (…)“

Prof. Dr. Norbert Bischoff, Psychologisches Institut der Universität Zürich (In einem Interview mit „Bild der Wissenschaft“, 1988). 

 

„Im Gegensatz zu der immer noch vorherrschenden Tendenz hat Grossarth-Maticek immer die Multikausalität bei der Erkrankung von Krebs postuliert und bei der statistischen Modellierung berücksichtigt. (…) Ein besonders wichtiges Merkmal der Forschungsstrategie von Grossarth-Maticek ist die Verknüpfung von prospektiver Studie und Bildung von Interventionssubstichproben. Damit ist es möglich Grundlagenforschung (prospektive Studien) und Wirksamkeit von Therapien (Interventionsstudien) zu kombinieren und besonders streng zu prüfen.“
(aus einem Gutachten, 1999)

Prof. Dr. Peter Schmidt (Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, ZUMA Mannheim).

 

„(…) Grossarth-Maticek ist zweifellos eine ganz ungewöhnliche Persönlichkeit, die in ihrem Habitus und in ihrer Originalität vom gewohnten Bild eines eher introvertiert und angepasst erscheinenden Wissenschaftlers deutlich abweicht. Wer jedoch Gelegenheit hat, Grossarth-Maticeks Arbeiten und seine wissenschaftlichen Konzepte näher kennenzulernen, ist von der Eigenständigkeit und Schlüssigkeit seiner Darlegungen und Forschungshypothesen gleichermaßen überrascht und beeindruckt. (…) Es soll nicht verschwiegen werden, dass Kollege Grossarth-Maticek die akademische Welt mit seinen Arbeiten polarisiert hat, wobei insbesondere methodische Kritikpunkte im Vordergrund standen. Andererseits hat er auch von international renommierten Forschern, darunter Prof. Dr. Hans-Jürgen Eysenck, Prof. Helm Stierlin, Prof. Charles Spielberger, nachhaltige Unterstützung und weitreichende Zusammenarbeit erfahren, die nicht nur zu einer großen Zahl von in internationalen Fachzeitschriften publizierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen führte, sondern zum Teil auch beeindruckende, unabhängige Replikationen seiner originären Forschungsergebnisse erbrachten. (…)“
(aus einem Gutachten von 1999)

Prof. Dr. med. J. Siegrist (Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).

 

„(…) I feel that Dr. Grossarth-Maticek is a gifted and creative researcher. I do not use the word ,creative’ lightly since I feel that truely innovative theoretical work is rare. His work is outstanding, both empirically and in terms of its sophisticated formulation of psychosomatic theory. His concepts have great heuristic value for other researchers. (…) His work has real significance for interface of sociology, psychology and medicine in the service of understanding of complex disease processes. His work is in the forefront of this important and expanding field and fully deserves adequate support. Rarely have I been so impressed with a young research investigator in this difficult field.”

Prof. Dr. George F. Solomon (M. D., war u. A. Professor of Psychiatry, UCSF and UCLA Schools of Medicine, Consultant to the national Institute of Mental Health, Fresno, California, USA).

 

„Dr. Grossarth-Maticek is known to me as one of the most talented and productive researchers in the psychosomatic area today. (…) I have been very impressed by his theoratical grasp of main issues, and by his original and creative new formulation of a psychosomatic theory, which will be of importance for international research effortts in this area of study. Dr. Grossarth-Maticek`s work is particulary impressive, because it combines very advanced theoretical formulations with imoeccable and careful methodological design and a clearly empirical attitude charcterizing the mature researcher (…)“
(aus einem Gutachten, 1974)

Prof. Dr. Claus B. Bahnson  (war u. A. Direktor des Department of Behavioral Sciences, Chairman des Eastern Pennsylvania Psychiatric Institute, Philadelphia, USA). Er war weltweit einer der ersten, der mit Krebspatienten Psychotherapie ausführte.

 

„(…) Ich möchte gleich vorweg bemerken, dass ich einen außerordentlich günstigen Eindruck von diesem Vorhaben gewonnen habe, der nicht nur darauf beruht, wie dieses Unternehmen sachlich angelegt ist, sondern vor allem auch damit zusammenhängt, dass der Bearbeiter mit außergewöhnlichem Engagement, mit großer Energie und mit wissenschaftlich disziplinierter Phantasie an einem Problemkomplex arbeitet, der es wirklich verdient, das solche Energien für seine Aufhellung mobilisiert werden. Dieser in mehrfacher Hinsicht interessante Problemkomplex kann nur von einem Bearbeiter in Angriff genommen werden, der bis zu einem gewissen Grad interdisziplinär orientiert ist, wie das hier der Fall ist. (…)“
(aus einem Gutachten, 1971)

Prof. Dr. Hans Albert (berühmter Wissenschaftstheoretiker, gilt als ein Hauptvertreter des kritischen Rationalismus, lehrte unter anderem Soziologie an der Universität Mannheim).

 

„Dem Verfasser dieser Arbeit ist es gelungen den wirklichen Problemen innerhalb von Vereinsmannschaften nahe zu kommen, so das der Praktiker in den aufgezeigten Fällen Parallelen zu seiner täglichen Vereinspraxis ableiten kann. Insbesondere hat es Grossarth-Maticek als Versuchsleiter verstanden in intensiven Aussprachen mit den Aktiven und Trainern die menschlichen Probleme innerhalb des Vereinsgetriebes deutlich herauszuheben und in Zusammenhang mit der sportlichen Leistung zu zeigen. (…)“
(aus einem Gutachten, 1971)

Sepp Herberger (war Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und führte Deutschland zum ersten Weltmeister-Titel 1954).

 

„Für den renommierten deutschen Hirnforscher Hans-Jürgen Eysenck, der bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr an der University of London lehrte, bewegen sich Grossaths-Maticeks Forschungen auf ‚internationalen Niveau‘, sie seien ‚bahnbrechend und ihrer Zeit voraus‘. Professor Rainer Frentzel-Beyme vom Bremer Institut für Präventionsforschung lobt ‚den besonders erfolgversprechenden Ansatz‘, Kollege Peter Schmidt vom Mannheimer Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) bewertet Grossarth-Maticeks Arbeit als ’sehr innovativ und zukunftsweisend‘ .

DER SPIEGEL 23.6.2000.

 

 

Einige Gutachten können auf der Internetseite von R. Grossarth-Maticek in Originaltexten nachgelesen werden. Dort sind auch noch weitere Gutachten zu lesen.